Der Countdown für die erste Festspielsaison läuft

 

Der Countdown für die erste Festspielsaison läuft
Nur noch wenige Wochen bis zur ersten Aufführung von ?Macht und Minne? / Aus der Mitgliederversammlung

 

 
 

 


 

  

 

Es gibt ihn erst seit ein paar Monaten, den Kultur- und Festspielverein, aber seine Aktivitäten können sich schon mehr als sehen lassen. Bei der Mitgliederversammlung wies Vorsitzender Thomas Giptner in seinem kurzen Rechenschaftsbericht darauf hin, dass es nur noch knapp drei Monate bis zum ersten Großereignis des Vereins sind. Am 22. und 23. Juli wird das erste Festspiel mit dem Titel „Macht und Minne" aufgeführt.

Bisher, so der Vorsitzende, hat alles tadellos geklappt. Einziger Wermutstropfen sei der, dass einige Mitglieder, die anfangs voller Euphorie Aufgaben übernehmen wollten, dies letztendlich dann doch nicht getan hätten. Diese Arbeiten mussten nun von anderen noch zusätzlich übernommen werden. „So kann es nicht weiter gehen, denn die Arbeit wird jetzt immer mehr", redetet Giptner den betreffenden Personen ins Gewissen.

Bei der Landesgartenschau

Auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit sein man nicht untätig gewesen. Man präsentierte sich beim Weihnachtsmarkt und stellte das Festspiel bei verschiedenen „Messen" vor. Der Verein wird auch einen Tag lang bei der Landesgartenschau in Marktredwitz vertreten sein, um auch dort auf das Festspiel aufmerksam zu machen.

Zwischenzeitlich wurde auch mit den Kulissenbau begonnen und Doris Pöschl hat bereits ein große Anzahl von Kostümen geschneidert. Mittlerweile wurde auch die Homepage erneuert und mit zusätzlichen Informationen versehen. Als sehr umfangreich bezeichnete Giptner die Probenarbeiten. Sein Dank galt dabei Regisseur Hubert Süß, der die hoch motivierte Truppe immer „in der Hand hat". „Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln, denn wir wollen kein passables sondern ein erstklassiges Festspiel auf die Beine stellen", so Giptner. Finanziell wolle man am Ende des Jahres so gut da stehen, dass man sich im Herbst an ein kleines Winterprogramm und an eine noch umfangreichere Marktspielsommer-Saison 2007 heranwagen kann.

Intendant Hubert Süß stellte fest, dass in Bruck das Festspielfieber grassiere. „Wer am Sonntag einen Blick von der ersten Ablaufprobe auf dem Marktplatz erhaschen konnte, bei dem besteht die Gefahr, dass er sich mit diesem Fieber infiziert hat." Viel Blut, Schweiß und Tränen koste so ein Festspiel allemal. Blut fließe hin und wieder, wenn beim Schwertkampftraining mal ein Hieb daneben geht. Schweiß vergieße der Regisseur, wenn er eine fröhliche „Horde" von ausgewachsenen Festspielern disziplinieren soll. Tränen flössen einerseits bei bestimmten Szenen vor Lachen, aber auch wenn die beiden Mütter den wüsten Ritter sterben lassen, „aber nicht weil sie so schlecht spielen, sondern weil sie diese Szene einfach ergreifen darstellen können", so Süß. Er bedankte sich auch bei den vielen fleißigen Händen, welche dieses Festspiel in diesem Umfang erst möglich machten. Sein Dank galt aber auch der Marktgemeinde, welche als Veranstalter auftritt, so dass man, durch verschiedene Zuschüsse, finanziell doch einigermaßen abgesichert sei. „Durch dieses Festspiel, das nicht nur Befürworter, sondern auch Zweifler auf den Plan ruft, wird Bruck noch ein wenige lebens- und liebenswerter", zeigte sich Süß überzeugt.

Bürgermeister Joachim Hanisch betonte in seinem Grußwort, dass er voll hinter dieser Idee stehe und immer gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe. Auch er werde sein Möglichstes tun, damit das Festspiel ein toller Erfolg werde.

Weitere Helfer gesucht

Anschließend wurde noch so manches Problem angesprochen. So werden dringend noch Leute gesucht, welche z.B. die Eintrittskarten abreißen, beim Getränkeausschank mithelfen und vieles mehr. Auch wird dringend im engeren Marktbereich eine Unterstellmöglichkeit für den benötigten großen Leiterwagen gesucht. Er müsste ca. drei Monate untergestellt werden. Aber, so zeigten sich die Anwesenden überzeugt, auch für diese Probleme wird sicher eine Lösung gefunden werden.