Feuershow beim "Mittelalter-Volksfest"

 

Feuershow beim "Mittelalter-Volksfest"
Nun wurde Festspiel ?Macht und Minne? mit einem Rahmenprogramm komplettiert

 

 
 

 


 

  

 

Das Festspiel „Macht und Minne" spielt Mitte des 14. Jahrhunderts, als Bruck sein erstes Marktrecht verliehen bekam. Dadurch und durch die Lage an der Handelsstraße von Regensburg nach Prag hielt schon vor 660 Jahren plötzlich Europa Einzug im beschaulichen „Prukk". Dieser Entwicklung tragen das Stück und der Festspielverein auf unterschiedliche Weise Rechnung.

So erscheint unter den Darstellern abends um 21 Uhr ein böhmischer Händler, der vielleicht kurz zuvor mit dem Dudelsackspieler aus der Figurengruppe am Marktplatz-Brunnen angereist ist. Ferner unterhalten „Fädrfäkdyri" an beiden Tagen ab 16 Uhr im Ortskern mit Fahnenschwenk-Kunst und Kriegstrommlerei, lassen Jascheks Mannen in einem atemberaubenden Tempo die Schwerter im Zweikampf blitzen. Mario Zierer, Vorsitzender des Nittenauer Rittervereins Communitas Draconis, und der Brucker Festspielvereinsvorsitzende Thomas Giptner sind begeistert von der ausgefeilten Technik der Gäste, die sie bereits im Vorfeld im Nachbarland erleben durften. „Damit sind erste freundschaftliche Bande geknüpft", so Giptner. Eine Entwicklung, die sich fortsetzen solle.

Den Kontakt zur Budweiser Gruppe stellten Hans und Vera Beck her. „Unser Festspielleiter hat mir vor einiger Zeit beschrieben, was er gerne in sein Stück einbauen würde und meine Frau kannte da jemanden", so Beck. So stellt „Macht und Minne" auch einen Brückenschlag zu den europäischen Nachbarn dar.

Das weitere Nachmittagsprogramm richtet sich an Familien und Freunde guter Unterhaltung. Die Kinder können an einem mittelalterlichen Turnier teilnehmen. Die Mädchen dürfen unter fachkundiger Anleitung Burgfräulein-Hüte basteln, die Jungs können sich beim Bau echter Holzschilde bewähren. Mama und Papa dagegen treten bei der neuen Brucker National-Disziplin an: Ritter Ulrichs Sau-Stechen.

Die stilechte Musik besorgt der Barde Bernd von Ammenberg mit seiner Drehleier. Anmutiges und Rasantes bietet die Tanzgruppe „Laetissime Saltemus" aus Sulzbach-Rosenberg, die quer durch die Epochen in historischen Schritten und Folgen über das Pflaster wirbelt. Für die nötige Stärkung sorgt stilecht die Feuerwehr.

Wenn der Schlussapplaus des Abends verklungen ist, sollten die Gäste aber nach Möglichkeit sitzen bleiben: Die „Feuershow" aus dem Städtedreieck wird die Nacht zum Tage machen.