„Raphael in den Zeugenstand"

Raphael im Zeugenstand 

Wieder ein volles Haus beim Festspielverein
„Raphael in den Zeugenstand" erneut gut besucht

 

Vergangenes Wochenende hat der Kultur- und Festspielverein mit der erneuten Aufführung von „Raphael in den Zeugenstand" den Brucker Marktspielsommer eröffnet. Der diesjährige Schirmherr Franz Schießl eröffnete die Festspielzeit mit einer kurzen Ansprache.

Nach der ersten Aufführung am Freitag war er von der Leistung der Darsteller so begeistert, dass er sich dieses Stück am zweiten Tag noch einmal angesehen hat. Er bedankte sich noch einmal dafür, dass er diesen Marktspielsommer als Schirmherr begleiten darf und zollte den Schauspielerinnen und Schauspielern vollsten Respekt für ihre sehr guten Leistungen. Er habe, so Schießl, tags zuvor mal in ein Textbuch geschaut und sei sehr erstaunt gewesen über den Umfang dieses Stückes. „Sich hier hervorne auf die Bühne zu stellen und dann auch noch soviel Text zu behalten, dass nötig mir größten Respekt ab." Er versprach den Theatergästen einen sehr kurzweiligen Abend mit viel guter Laune.

Dass der Schirmherr nicht übertrieben hatte, davon konnten sich die Besucher in den nächsten zwei Stunden selber überzeugen. Am Schluss hörten die Schauspieler nur großes Lob. Oft sagten die Besucher, dass sie schon lange nicht mehr so gelacht hätten wie in den vergangene zwei Stunden.

War der Besuch im vergangen Herbst bereits sehr gut, so sorgte wohl die gute Mundpropaganda dafür, dass beide Aufführungen ausverkauft waren. Am Samstag mussten sogar noch Stühle dazugestellt werden, um den Gästen genügend Platz bieten zu können.

Doch kaum ist ein Stück Vergangenheit, steht bereits das nächste vor der Tür. Am 16. und 17. Juli wird am Freizeitzentrum die Bayrische Fassung von „Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare mit dem Untertitel „Bussi Kathi" aufgeführt werden.(tfe)